reversed echoes (...) Das New Yorker Trio mit der gebürtigen Luzerner Pianistin Yvonne Troxler brachte erfreulicherweise ein Werk des Luzerner Komponisten Luigi Laveglia zur Uraufführung. Es gefiel vor allem mit der perkussiv-minimalen Klangsprache des Pianos.
Pirmin Bossart, Neue Luzerner Zeitung 15. April 2010
Code of Light (...) Bloss gefällig ist Laveglias "Code of Light" freilich nicht. Zwar gibt es hier poetische Klangerkundungen, Momente sphärischer Schönheit und Entrückung. Aber wichtiger als frei tänzelnde Rhythmen sind die tastenden Suchbewegungen, die dieser Musik auch etwas Fragendes, ja Abgründiges geben.
Urs Mattenberger, Neue Luzerner Zeitung 1. Oktober 2009
Lisan al-Gaib (…) Anschliessend «Lisan
al-Gaib für Ensemble». Mein Eindruck: «Klangfarben variativ, zerstreut,
dynamisiert.» Der Komponist Luigi Laveglia: «Bei der Arbeit stand vor
allem der Energieverlauf im Vordergrund und die Wahrnehmung eines in
sich lebendigen Zustands.»
Paul Schorno, Basler Zeitung 2005
come & see me in the green hotel Tokio.
- Der Schweizer Bundespräsident Joseph Deiss hat am Montag in Japan
eine PR-Offensive für die Schweiz lanciert. (…) Zum Auftakt spielte das
Basler Ensemble Classique unter dem Stichwort «Enishi» («Treffen») vor
einem ausgewählten Publikum Stücke von Mozart, Tschaikowsky sowie zwei
Premieren von Luigi Laveglia und Satoko Maeda.
(sl/sda) 11.Oktober 2004
Prologo_Shaman's blues Aunada a esta
impactante pieza dramática, el Guernica Ensamble atinadamente propone
como prólogo una obra escrita por el joven compositor suizo Luigi
Laveglia, basado en un poema de Jim Morrison titulado Shaman’s blues. El
profundo contenido místico de este introito musical, genera una
conexión ideal entre las obras que el Ciclo de Música Contemporánea
presenta el día de hoy, dentro de las actividades de la 32 edición del
Festival Internacional Cervantino.
Programmtext Festival International Cervantino, Mexico, Oktober 2004
encantadas - die verwunschenen inseln „Encantadas,
die zweite Musiktheater-Produktion im UG, der Experimentierbühne des
Luzerner Theaters, verdichtet fünf der zehn Skizzen Melvilles zu
«komponierten Momenten». Dabei herrscht das Dunkle, Öde, auch das
Verwunschene und Urweltliche vor. Die ersten Sätze, die der
Schauspieler Marcel Metten inmitten der den Wänden entlang
ausgespannten Landschaftsprospekte spricht und mit denen er fast wie
ein Baedeker die aus Wüstensand und schroffen Felsen bestehenden Inseln
beschreibt, klingen noch ziemlich sachlich. Und es entbehrt auch nicht
einer gewissen Komik, wenn die vier Musiker des Onyx-Quartetts mit
Stahlhelmen der Schweizer Armee erscheinen, den mit Stiefeln, Pumphosen
und ebenfalls einem Stahlhelm bewehrten Erzähler im Schlepptau. Doch
dann gewinnt Melvilles poetisch wuchernde Sprache zusehends an
suggestiver Ausdruckskraft und bildlicher Plastizität. Marcel Metten
meisselt sozusagen die Worte in den Raum und deutet daneben
gleichzeitig körperhaft an, wovon er spricht, indem er etwa eine
Schildkröte nachahmt oder eine hündische Verhaltensweise assoziiert (in
der wahrhaft grotesken Geschichte vom kurzlebigen Reich des
«Hundekönigs» auf einer der Inseln). Das ergibt zusammen mit der
szenischen Umsetzung (Viola Hasselberg) meilenweit entfernt von
Reise-Werbeprospekten spannende Momente von starker Wirkung. Und was
ist mit der Musik von Luigi Laveglia? Sie führt kein Eigenleben; diese
sparsamen, aufgesplitterten Klänge zwischen Geräusch und Klang ordnen
sich ganz dem Wort unter, unterstreichen die schockierende Radikalität,
mit welcher der Mensch in dieser Einöde abseits der Zivilisation auf
sich selber zurückgeworfen wird.“
Fritz Schaub, Neue Luzerner Zeitung, 23. Dezember 2002
Installation Blackbox01, Basler Musikmonat 2001 „Sie steht einfach da. Eine schwarze Kiste mit einem Eingang. Dunkel. Kein Plakat, keine Erklärung, keine grelle Verlockung. Eine schwarze Kiste. Verlockend. Subtil verführt der Luzerner Luigi Laveglia das Publikum, stachelt dessen Neugierde durch gezielte Informationsverweigerung an: was mag sich im Inneren seiner «Blackbox01» befinden? Er posaunt seine Musik nicht an das Publikum heran, sondern spielt mit unserer Sucht nach Surprisen, unserer Lust, Unbekanntes kennen lernen zu wollen. (…) Die Musik klingt besetzungsbedingt wenig laut. Klar und verständlich ist das Tonmaterial ausgebreitet. Benjamin Herzog, Basler Zeitung, 26. April 2001